Für die Energiewende fehlt das richtige Personal, Kooperationen und Personalentwicklung als Erfolgsrezept

Fachkräftemangel und demografischer Wandel sind für die Energiewirtschaft das Handicap Nr. 1 bei der Bewältigung der Energiewende. Im Kampf um Marktanteile im deutschen und europäischen Energiemarkt kommt es auf die richtigen Kooperationen und eine gezielte Qualifizierung der Belegschaft an. 69 Prozent der im Energiebereich tätigen Unternehmen hat jedoch ihre Personalplanung und die strategische Mitarbeiterentwicklung noch nicht auf die neuen Anforderungen des Energiemarktes ausgerichtet. Dies ergab eine aktuelle Studie zum Thema „Personalmanagement im Zeichen der Energiewende“ von Baringa Parters LLP und EnergyRelations. In der Studie wurden erstmals die Auswirkungen der Energiewende auf die Personalarbeit und die Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Personalarbeit in den nächsten Jahren untersucht.

Der eingeleitete und radikale Atomausstieg in Deutschland, die Transformation zu Erneuerbare Energien, die steigende Bedeutung der eMobilität und Energieeffizienz sowie die Anwendungsoptionen von Smart Grids verändern nicht nur bewährte Strategien, Wertschöpfungsketten und Geschäftsprozesse, sondern auch die künftigen Anforderungen an das Personal und das Personalmanagement. In 69 Prozent der Energieunternehmen hat sich der Personalbereich bislang noch nicht ausreichend auf die Auswirkungen der Energiewende eingestellt. Im Gegensatz zu den großen Energiekonzernen sehen 31 Prozent der Stadtwerke und EVU bislang auch noch nicht die Notwendigkeit für neue Personalkonzepte. „Die Energiewende spielt in der täglichen Personalarbeit noch keine große Rolle. In wenigen Unternehmen wurden die nötigen Personalressourcen für die Energiewende konkret eruiert und die Belegschaft für die neuen Aufgaben qualifiziert“, so Siegfried Handt, Geschäftsführer der EnergyRelations GmbH.

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